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Galgos - Opfer ihrer Rasse

Hundetrainerin Marion Hoeft und ihr Herdenschutzhund
Hundetrainerin Marion Heft: Galgos - Opfer ihrer Rasse

Diese majestätischen und intelligenten Hunde waren einst Königen vorenthalten. Heute werden sie gezüchtet und unter vielfach grausamen Bedingungen gehalten, damit der Mensch seinen Spaß hat. Sie werden aufgrund ihrer Fähigkeiten für einen spanischen Volkssport eingesetzt: die Jagd. Ist die Saison Ende Januar beendet, beginnt für tausende Galgos das „Klavierspielen". Sie werden an einem Baum aufgehängt, gerade so hoch dass die Hinterläufe noch den Boden berühren. Dabei schlagen sie mit den Hinterläufen, um sich aus der Schlinge zu befreien.


Die Menschen erfreuen sich an diesem sadistischen „Musikstück". Für die Galgos bedeutet es das Lied vom Tod. Galgos, denen dieses Schicksal erspart bleibt, werden in die Perreras gebracht oder anderweitig entsorgt.


Um was geht es? Um Geld, um sehr viel Geld. Es wird geschätzt, dass mit Galgos mehr als eine Milliarde Euros umgesetzt wird. Ein an Wettkämpfen teilnehmender Galgo kann bis zu 30.000 an Wert erlangen.


Bringen sie nicht die von den Jägern gewünschte Leistung, werden Sie entsorgt - jedes Jahr bis zu 50.000 Galgos um wieder neue zu züchten.


Dies geschieht mitten in Europa, in einem Land indem wir Deutsche gerne Urlaub machen und Geld bringen. In einem Land, dass wir auch durch unsere Steuergelder vor kurzem gerettet haben. Ein Land, das dieses grausame Geschäft Volkssport nennt und diesem Irrsinn tatenlos zusieht. Dieses Land ist Spanien und wird wohl kaum gegen einen nicht unwichtigen Wirtschaftsfaktor vorgehen, an dem ca. 27.000 Arbeitsplätze hängen und insgesamt 3 Milliarden Euro umsetzt. Was ist da schon ein oder gar tausende Hundeleben?


Wenn man nach den grausamsten und zerstörerischten Wesen auf dieser Erde sucht, wird man an den Menschen nicht herumkommen.



Die Hundebücher von Hundetrainerin Marion Hoeft
Die Bücher von Marion Hoeft

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