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Hunde wissen mehr über uns als wir selbst

vor 6 Stunden
2 Min. Lesezeit
Hundetrainerin Marion Hoeft: Hunde wissen mehr über uns als wir selbst
Hundetrainerin Marion Hoeft: Hunde wissen mehr über uns als wir selbst


Was für viele (fach)kundige Hundehalter längst gelebte Realität ist, aber von vielen selbsternannten Experten bis heute verneint wird, haben Wissenschaftler an der Universität Wien nun bewiesen:


Hunde lesen unsere Mimik, sie spüren unsere Energien und reagieren entsprechend.


In einem Experiment zeigten Forscher Hunden glückliche Gesichter aber auch Gesichter voller Angst, Wut und Traurigkeit.


Die Gehirne der Hunde reagierten am stärksten auf fröhliche Gesichter. Die Forscher sehen sich darin bestätigt, dass Hunde durch ihre Domestizierung all die sozialen Fähigkeiten entwickelt haben, um mit uns zusammenleben zu können.


Britische Forscher haben zudem herausgefunden, dass sich die Emotionen der Menschen auch auf ihre Hunde übertragen. Demnach werden Z.B. Hunde ängstlich, wenn die Hunde den Geruch eines Menschen, der in Angst ist, wahrnehmen. Diese Studie ist im Wissenschaftsjournal „Scientific Reports erschienen.


Somit ist erwiesen, dass es nicht an den Hunden liegt, wenn sie für ihre Menschen schwierig werden. Sie reagieren auf uns Menschen, auf unsere Gerüche, auf unsere Emotionen und auf unsere Mimik. Wobei das alles eine in sich geschlossene Kommunikation ist, die mittlerweile vielen Menschen verschlossen bleibt. Sie verschanzen sich hinter der Anonymität ihrer Geräte und glauben, mit dem Senden eines Emojis würden sie kommunizieren.


Wer nun immer noch glaubt, man könne Hunden ihr Verhalten abtrainieren, aberziehen oder sie durch Unterwerfung in den Gehorsam bringen, verschließt sich vor der Wahrheit und trainiert am Hund vorbei.


Für viele Einrichtungen und „Experten" ist „Hundetraining" ein lukratives Geschäft. Sind doch viele Menschen dankbar, wenn sie der Wahrheit nicht ins Auge blicken müssen. Das Aufwachen aber wird früher oder später kommen. Spätestens wenn es heißt, dass der Hund aus dem „Nichts" aggressiv geworden ist und seinen Menschen verletzt hat.


Solange sich ein Großteil der Menschen der Realität verweigert, wird das Leid so vieler Hunde nicht enden. Sie werden sich auch weiterhin an ihren Menschen abarbeiten und um Hilfe betteln, um anschließend in Hundeschulen beschäftigt und mit meist unsinnigen Tricks abgelenkt zu werden.


Allein wenn man bedenkt, dass die Zahl der angeordneten Wesenstest rapide steigt, so manche Tierheime aus allen Nähten platzen und Hunde die auffällig der Gesellschaft „entnommen" wurden ist es höchste Zeit, sich der Wahrheit zu stellen.


Nicht die Hunde sind aus dem Lot, werden immer aggressiver. Es sind die Menschen. Eine Hundeschule wird da kaum Abhilfe schaffen können. Es sind die Menschen, die sich wieder ändern müssen. Frieden in ihre Herzen lassen und wieder Verantwortung übernehmen - für sich, für ihre Liebsten und für ein friedliches Miteinander!


Hunde sind unsere größten Lehrer und unsere besten Heiler. Und auch wenn es weh tut, wer den Hunden zuhört kann reifen und wachsen und viele seelische Baustellen schließen, die sich im Lauf des Lebens angesammelt haben.


„Bevor der Mensch dem Hund sagen will was er tun soll, muss er verstehen,


🦮 wie er seine Stille beherrscht

🦮 wie er seine Ruhe beherrscht

🦮 wie er seinen Geist beherrscht 


um bestimmte Aufgaben zu erfüllen." (Marion Höft)



Eure/Ihre

©️Marion Höft


Die Bücher von Marion Hoeft
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