Was Kommunikation wirklich ist

Paul Watzlawick hat uns erklärt, was Kommunikation wirklich ist und wie sie auf Beziehungen Einfluss nimmt. Wer da auf die Idee kommt, dass man Hunde in eine „Hundeschule" schicken muss um ihnen ein paar Kommandos beizubringen oder sie dem Menschen unterzuordnen, trainiert an der Realität vorbei.
Sog. Hundetraining beginnt bei und mit den Menschen. Wenn der Mensch lernt, die Stille nicht nur wieder auszuhalten sondern auch hören, ist der Weg zu den Hunden bereit. Denn:
Hunde hören unsere Stille und spüren unsere Energie, bevor sie unsere Worte hören…
Paul Watzlawick:
„1. Man kann nicht nicht kommunizieren.
"Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren."
2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt
"Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei letzterer den ersten bestimmt."
Der Inhaltsaspekt erhält die Aufgabe Informationen zu vermitteln. Der Beziehungsaspekt gibt Aufschluss darüber, wie die Beziehung vom Empfänger aufgefasst wird. Bezüglich der Übertragung auf die Kommunikationssituation lässt sich sagen, dass es keine rein informative Kommunikation gibt.
3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung
"Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt."
Auch hier lassen sich Regeln festhalten:
Jeder Teilnehmer einer Interaktion gibt der Beziehung eine Struktur
Auf jeden Reiz folgt eine Reaktion (Verhaltenskette)
Jeder Reiz ist zugleich auch Kommunikation, da eine Kommunikation kreisförmig verläuft. Es gibt keinen Anfangspunkt.““
Mit Kommandos oder gar Unterordnung hat all dies nichts zu tun.
Hundetraining beginnt bei und mit den Menschen und niemals mit den Hunden! Vor allem sollte man zu allererst lernen, die Stille der Hunde zu hören und deren Energie zu spüren.





